Wenn es um die Dauertest-Notizen des Skoda Yeti geht, dann kann man nur staunen. Kein Wunder, denn der tschechische Kompakt-SUV ist ein Musterknabe und die kleinen persönlichen Macken tun dem keinen Abbruch. „ Da scheppert nix“, würde Martin Winterkorn bruddeln – falls Skoda nicht zu seinem Konzern gehörte. So dieselt DA-X S413 seit Oktober 2010 zu diversen Einsätzen, punktet dabei mit bequemen Vordersitzen inklusive wirksamer Sitzheizung und mit komfortabler Federung. Hinzu kommt sein kräftiger, ausreichend kultivierter Zweiliter-TDI. Dass im Dauertest-Alltag auch zügig gefahren wird, dokumentiert der Durchschnittsverbrauch von 8,1 Litern/100 km.
Ausbaufähig ist er ja
Als schlimmster Fauxpas erwiesen sich bisher die sporadische Warnmeldungen der Kontrollleuchten für Reifendruck und Warmwassertemperatur. Beides stellt sich als Fehlalarm heraus, denn Druck und Füllhöhe stimmten. Ein anderes Problem stellt sich nur bei wechselnden Fahrern: die Programmierung der Fahrersitzverstellung auf dem Zündschlüssel. Wer diesen nach dem Justieren der persönlich passenden Position nicht per zehnsekündigem Druck neu programmiert, sitzt beim nächsten Start wieder genau wie zu Beginn.

